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Neuweltaffen

Neuweltaffen

Neuweltaffen leben in den Wäldern Mittel- und Südamerikas. Zu ihnen zählen winzige Zwergseidenäffchen, flinke Totenkopfaffen, werkzeugnutzende Kapuziner und die lautstarken Brüllaffen. Viele Arten besitzen einen Greifschwanz, der wie eine fünfte Hand funktioniert.

Merkmale der Neuweltaffen

Neuweltaffen (Platyrrhini) haben eine breite Nasenscheidewand mit seitlich gerichteten Nasenlöchern - daher auch der Name Breitnasenaffen. Sie leben fast ausschließlich in Bäumen. Klammeraffen, Brüllaffen und Wollaffen besitzen einen Greifschwanz mit einer unbehaarten, tastempfindlichen Unterseite, an dem sie ihr ganzes Körpergewicht halten können.

Die wichtigsten Familien

Zu den Kapuzinerartigen gehören Kapuziner- und Totenkopfaffen. Die Krallenaffen mit Seidenäffchen, Tamarinen und Löwenäffchen sind besonders klein und tragen an den Fingern krallenartige Nägel. Die Klammerschwanzaffen umfassen Brüll-, Klammer- und Wollaffen. Dazu kommen die nachtaktiven Nachtaffen sowie Sakis, Uakaris und Springaffen.

Lebensraum unter Druck

Besonders der Atlantische Regenwald an Brasiliens Küste ist stark zerstört. Arten wie das Goldene Löwenäffchen oder das Lisztäffchen in Kolumbien haben nur dank intensiver Schutzprogramme überlebt. Auch im Amazonasgebiet bedrohen Rodungen, Jagd und der Heimtierhandel viele Arten.

Alle Arten der Gruppe Neuweltaffen

17 Arten

Häufige Fragen

Welche Affen leben in Südamerika?

Ausschließlich Neuweltaffen, zum Beispiel Kapuzineraffen, Totenkopfaffen, Brüllaffen, Klammeraffen, Wollaffen, Seidenäffchen, Tamarine, Nachtaffen, Sakis und Uakaris.

Haben alle Neuweltaffen einen Greifschwanz?

Nein. Einen echten Greifschwanz haben nur die Klammerschwanzaffen (Brüll-, Klammer- und Wollaffen). Kapuziner können ihren Schwanz eingeschränkt zum Festhalten nutzen.

Welcher ist der kleinste Neuweltaffe?

Das Zwergseidenäffchen. Es wiegt nur etwa 100-140 Gramm und gilt als kleinster echter Affe der Welt.

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