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Altweltaffen

Altweltaffen

Altweltaffen leben in Afrika und Asien, mit dem Berberaffen sogar auf europäischem Boden in Gibraltar. Zu ihnen gehören Paviane, Makaken, Meerkatzen, Mandrills, Languren und Stummelaffen. Typisch sind schmale, nach unten gerichtete Nasenlöcher und Gesäßschwielen zum Sitzen.

Merkmale der Altweltaffen

Altweltaffen bilden die Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Ihre Nasenlöcher liegen eng beieinander und zeigen nach unten, was sie von den Neuweltaffen mit breiter Nase unterscheidet. Viele Arten haben Gesäßschwielen, auf denen sie auch schlafend sitzen können. Einen Greifschwanz besitzt kein Altweltaffe.

Zwei große Gruppen

Die Backentaschenaffen, darunter Paviane, Makaken und Meerkatzen, sammeln Nahrung in dehnbaren Backentaschen und fressen sie später in Ruhe. Die Schlankaffen, zu denen Languren, Stummelaffen und der Nasenaffe gehören, haben einen mehrkammerigen Magen und können so große Mengen Blätter verdauen.

Erstaunlich anpassungsfähig

Altweltaffen besiedeln extrem unterschiedliche Lebensräume: Japanmakaken überwintern im Schnee, Dscheladas weiden im äthiopischen Hochland, Paviane durchstreifen Savannen und Halbwüsten und Rhesusaffen leben mitten in indischen Großstädten. Kaum eine andere Primatengruppe ist so weit verbreitet.

Alle Arten der Gruppe Altweltaffen

20 Arten

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Altweltaffen und Neuweltaffen?

Altweltaffen leben in Afrika und Asien, haben schmale, nach unten gerichtete Nasenlöcher und nie einen Greifschwanz. Neuweltaffen leben in Mittel- und Südamerika, haben breite, seitlich gerichtete Nasenlöcher, und viele Arten besitzen einen Greifschwanz.

Welche Affen gehören zu den Altweltaffen?

Unter anderem Paviane, Makaken (z. B. Rhesusaffe, Japanmakak, Berberaffe), Meerkatzen, Mandrills, Languren, Stummelaffen und der Nasenaffe.

Gibt es Altweltaffen in Europa?

Ja, den Berberaffen. Er lebt in Gibraltar und ist die einzige frei lebende Affenart Europas.

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