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Mandrill

Mandrillus sphinx

Mandrill

Der Mandrill ist der farbenprächtigste Affe der Welt. Erwachsene Männchen tragen ein leuchtend rot-blaues Gesicht und gehören zu den größten Affen überhaupt. Mandrills leben in den Regenwäldern Zentralafrikas in riesigen Horden.

Aussehen

Männliche Mandrills haben eine rote Nasenmitte, blau gefurchte Wangenwülste, einen gelben Bart und ein ebenfalls bunt gefärbtes Hinterteil. Sie wiegen bis zu 35 Kilogramm und sind damit etwa dreimal so schwer wie Weibchen. Weibchen und junge Tiere sind deutlich blasser gefärbt. Je höher der Rang eines Männchens, desto kräftiger leuchten seine Farben.

Lebensraum

Mandrills kommen nur in einem kleinen Gebiet Zentralafrikas vor: in Südkamerun, Gabun, Äquatorialguinea und der Republik Kongo. Sie leben in dichten Regenwäldern und verbringen viel Zeit am Boden.

Ernährung

Mandrills sind Allesfresser. Sie fressen Früchte, Samen, Blätter und Pilze, aber auch Insekten, Schnecken und kleine Wirbeltiere. Mit ihren großen Backentaschen sammeln sie Nahrung, um sie später in Ruhe zu fressen.

Sozialleben

Mandrills bilden die größten Gruppen aller Primaten. In Gabun wurden Horden mit über 800 Tieren beobachtet. Sie bestehen vor allem aus Weibchen und Jungtieren, erwachsene Männchen schließen sich meist nur in der Paarungszeit an.

Verwandtschaft

Mandrills sehen Pavianen ähnlich, sind aber enger mit den Mangaben verwandt. Ihr nächster Verwandter ist der Drill, der in Nigeria und Kamerun lebt und ein schwarzes Gesicht hat.

Gefährdung

Die IUCN stuft den Mandrill als gefährdet ein. Die Jagd auf Buschfleisch und die Abholzung der Regenwälder lassen die Bestände sinken.

Fakten

  • Mandrill-Horden können mehrere Hundert Tiere umfassen.
  • Die Farben der Männchen zeigen ihren Rang und ihre Fitness an.
  • Die Figur Rafiki aus "Der König der Löwen" ist an einen Mandrill angelehnt.
  • Mandrills haben bis zu 6 Zentimeter lange Eckzähne.

Häufige Fragen

Warum hat der Mandrill ein buntes Gesicht?

Die Farben signalisieren Rang und Gesundheit. Dominante Männchen sind am kräftigsten gefärbt und haben bessere Chancen bei Weibchen.

Ist der Mandrill ein Pavian?

Nein. Der Mandrill sieht Pavianen ähnlich, gehört aber zur Gattung Mandrillus und ist enger mit den Mangaben verwandt.

Wo lebt der Mandrill?

In den Regenwäldern von Südkamerun, Gabun, Äquatorialguinea und der Republik Kongo.

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Verwandte Arten