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Affen in Südamerika

Südamerikas Affen gehören zu den Neuweltaffen und zeigen eine bemerkenswerte Vielfalt. Zwischen kleinen Büscheläffchen, kräftigen Samenfressern und langgliedrigen Klammeraffen liegen große Unterschiede im Körperbau. Auch der Schwanz erfüllt nicht überall dieselbe Aufgabe: Bei manchen Vertretern unterstützt er das Greifen, bei anderen vor allem das Gleichgewicht. Die Nahrung reicht von Baumsäften über Früchte und Samen bis zu Insekten und weiteren kleinen Tieren. Diese Auswahl enthält ausschließlich Einträge, deren Kontinentangabe Südamerika einschließt. Rein mittelamerikanische Arten bleiben deshalb draußen. Die Reihenfolge ist keine Größenrangliste, sondern führt durch unterschiedliche Lebensweisen und Regionen. Gemeinsam machen die Beispiele deutlich, dass südamerikanische Affen keineswegs alle demselben ökologischen Muster folgen. Viele von ihnen sind auf zusammenhängende Wälder angewiesen.

  1. Gehaubter Kapuziner

    1.

    Gehaubter Kapuziner

    Sapajus apella

    Der Gehaubte Kapuziner lebt im Amazonasbecken und in den Guayana-Ländern. Er frisst Früchte, Samen und Insekten.

  2. Totenkopfaffe

    2.

    Totenkopfaffe

    Saimiri sciureus

    Totenkopfaffen kommen im nordöstlichen Südamerika vor. Sie leben in großen Gruppen und suchen nach Insekten und Früchten.

  3. Schwarzer Brüllaffe

    3.

    Schwarzer Brüllaffe

    Alouatta caraya

    Der Schwarze Brüllaffe bewohnt Teile von Bolivien, Paraguay, Nordargentinien und Südbrasilien. Männchen sind schwarz gefärbt, Weibchen dagegen gelbbraun.

  4. Schwarzer Klammeraffe

    4.

    Schwarzer Klammeraffe

    Ateles paniscus

    Der Schwarze Klammeraffe lebt in den Guayana-Ländern und in Nordbrasilien. Seine Nahrung besteht aus Früchten, und seine Gemeinschaften teilen sich in wechselnde Untergruppen auf.

  5. Wollaffe

    5.

    Wollaffe

    Lagothrix lagothricha

    Wollaffen bewohnen das westliche Amazonasbecken. Neben Früchten gehören Blätter und Insekten zu ihrer Nahrung.

  6. Zwergseidenäffchen

    6.

    Zwergseidenäffchen

    Cebuella pygmaea

    Das Zwergseidenäffchen stammt aus dem westlichen Amazonasbecken. Der kleine Affe nutzt Baumsäfte, Harz und Insekten als Nahrung.

  7. Weißbüscheläffchen

    7.

    Weißbüscheläffchen

    Callithrix jacchus

    Das Weißbüscheläffchen kommt ursprünglich aus Nordostbrasilien. Es lebt in Familiengruppen, in denen Zwillingsgeburten typisch sind.

  8. Goldenes Löwenäffchen

    8.

    Goldenes Löwenäffchen

    Leontopithecus rosalia

    Das Goldene Löwenäffchen bewohnt Küstenregenwald im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro. Es sucht nach Früchten, Insekten und kleinen Wirbeltieren.

  9. Weißgesichtsaki

    9.

    Weißgesichtsaki

    Pithecia pithecia

    Der Weißgesichtsaki lebt in den Guayana-Ländern, Nordbrasilien und Venezuela. Samen und Früchte bilden seine Nahrung.

  10. Roter Uakari

    10.

    Roter Uakari

    Cacajao calvus

    Der Rote Uakari stammt aus dem westlichen Amazonasbecken in Brasilien und Peru. Sein rotes Gesicht und sein vergleichsweise kurzer Schwanz fallen besonders auf.

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